Therapie

Einlagen verstehen – den Fuß besser beurteilen (2 FP)

Onlineseminar

Eine Druckstelle, die immer wiederkommt. Eine schmerzhafte Hyperkeratose trotz regelmäßiger Behandlung. Oder ein Patient, der seit Jahren orthopädische Einlagen trägt – aber niemand hat sie genauer überprüft.

Dabei kann die Ursache der Beschwerden direkt im Schuh liegen!

Die Beurteilung vorhandener Einlagen und des Schuhwerks sollte deshalb ein fester Bestandteil der podologischen Befundung sein. Doch woran erkennt man, ob eine Einlage zur Fußfehlstellung passt, richtig entlastet oder möglicherweise selbst Druckprobleme verursacht?

In diesem Seminar lernen Sie, verschiedene Einlagenarten und ihre Funktionen zu verstehen, Versorgungen systematisch zu beurteilen und Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.

Seminarinhalt:

  • orthopädische Einlagenarten und ihre unterschiedlichen Wirkprinzipien kennenlernen
  • Fußfehlstellungen verstehen: Welche Einlage verfolgt welches Versorgungsziel?
  • Pelotten, Längsgewölbestützen, Fersenfassungen und Entlastungszonen beurteilen
  • Passform, Materialverschleiß und Druckverteilung kontrollieren
  • Druckstellen und Hyperkeratosen im Zusammenhang mit Schuhwerk und Einlagen erkennen
  • besondere Anforderungen bei Diabetes und Polyneuropathie berücksichtigen
  • Patienten kompetent beraten und mit der Orthopädieschuhtechnik zusammenarbeiten

Seminarleitung:

Jörg Halfmann – Heilpraktiker für Osteopathie und Podologe mit über 20 Jahren Berufserfahrung. Er leitet eine podologische Praxis in Dortmund, ist Gründer des Fortbildungszentrums Halfmann und als erfahrener Dozent und Fachautor tätig. Sein Schwerpunkt liegt auf praxisnaher Fortbildung und innovativen Behandlungskonzepten in der Podologie.

Einlagen verstehen – den Fuß besser beurteilen

Ein Patient kommt regelmäßig mit derselben schmerzhaften Druckstelle in Ihre Praxis. Die Hyperkeratose wird fachgerecht abgetragen, die Beschwerden bessern sich – doch beim nächsten Termin ist das Problem wieder da.

Haben Sie sich eigentlich schon einmal die Einlagen dieses Patienten genauer angesehen?

Orthopädische Einlagen gehören für viele Menschen längst zum Alltag. Sie sollen Fußfehlstellungen ausgleichen, bestimmte Strukturen unterstützen oder gefährdete Bereiche entlasten. Doch nicht jede Einlage erfüllt ihre Aufgabe dauerhaft. Materialermüdung, veränderte Fußstellungen oder eine ungünstige Passform können dazu führen, dass die gewünschte Entlastung ausbleibt oder sogar neue Druckprobleme entstehen.

Für Podologinnen und Podologen ist es deshalb wichtig, sich mit den unterschiedlichen Formen der orthopädischen Einlagenversorgung auszukennen.

Was unterscheidet eine weichbettende Einlage von einer stützenden oder sensomotorischen Versorgung? Welche Funktion haben Pelotten, Fersenfassungen, Keile und Gewölbestützen? Welche Fußfehlstellung soll damit beeinflusst werden? Und woran erkennt man, ob eine Einlage tatsächlich zum Fuß und zum Schuh passt?

Genau hier setzt dieses Seminar an.

Sie lernen die verschiedenen Einlagenarten, ihre Materialien, funktionellen Elemente und typischen Einsatzbereiche kennen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der systematischen Beurteilung vorhandener Versorgungen.

Dabei geht es um ganz praktische Fragen: Wo entstehen Druckspitzen? Welche Veränderungen an Haut und Nägeln können auf Fehlbelastungen hinweisen? Wann ist eine Einlage verschlissen? Und wann sollte eine Überprüfung durch die Orthopädieschuhtechnik empfohlen werden?

Auch die besonderen Anforderungen bei Patienten mit Diabetes und Polyneuropathie werden berücksichtigt. Denn gerade bei eingeschränkter Schmerzwahrnehmung können ungeeignete Einlagen oder schlecht sitzende Schuhe erhebliche Risiken mit sich bringen.

Warum lohnt sich diese Fortbildung?

Weil eine gute podologische Befundung nicht an der Fußsohle aufhören sollte!

Wer Druckstellen behandelt, sollte auch deren mögliche Ursachen erkennen können. Dazu gehört, die vorhandene Schuh- und Einlagenversorgung fachlich einzuordnen und Auffälligkeiten rechtzeitig anzusprechen.

Ziel ist es nicht, selbst orthopädische Einlagen herzustellen, sondern ihre Funktion zu verstehen, bestehende Versorgungen kompetenter zu beurteilen und Patienten bei Bedarf gezielt an die entsprechenden Fachleute weiterzuleiten.

Eine Fortbildung, die Ihren Blick für den gesamten Fuß schärft und Ihnen mehr Sicherheit bei der Befundung, Patientenberatung und interdisziplinären Zusammenarbeit vermittelt.

Denn manchmal liegt die Ursache einer wiederkehrenden Druckstelle nicht am Fuß allein – sondern

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Digitale Inhalte der FZH Akademie Plus, wie Videoaufzeichnungen, Skripte, Checklisten, Handouts oder weitere Zusatzmaterialien, sind nach Freischaltung von der Rückerstattung ausgeschlossen.

Sollte das Seminar durch das Fortbildungszentrum Halfmann abgesagt werden müssen, erstatten wir die bereits gezahlte Seminargebühr vollständig.

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